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Wärmepumpe Förderung 2026 — Alle Bundesländer & Städte

Bis zu 70% KfW-Zuschuss für Wärmepumpen — nicht rückzahlbar, direkt ausgezahlt. Dazu kommen in vielen Bundesländern eigene Förderprogramme. Alle Förderungen 2026 für 733 Städte erklärt.

70%
Max. KfW-Satz
€21.000
Max. Zuschuss
16
Bundesländer
Vor Baubeginn
Antrag stellen

KfW BEG Programm 458 — die Hauptförderung

30% Grundförderung für alle + 20% Klima-Speed-Bonus (Eigennutzer, Ersatz fossiler Heizung) + 30% Einkommensbonus (unter €40.000 Haushaltseinkommen) + 5% Kältemittelbonus (R290 oder Erdwärme/Grundwasser). Maximale Förderung: 70% auf bis zu €30.000 = €21.000 Zuschuss.

Bundesland-Förderungen zusätzlich zur KfW

Hamburg (IFB: €90/kW), NRW (progres.nrw: €50/m Bohrung), Baden-Württemberg (L-Bank Kombi-Darlehen), Niedersachsen (NBank: bis €7.250), Hessen (Klimaschutzprogramm). Bayern: 10.000-Häuser-Programm eingestellt. Berlin: aktuell ausgesetzt. Wählen Sie Ihre Stadt für die aktuellen Landesförderungen.

Antragsprozess — Schritt für Schritt

1. Fachbetrieb mit KfW-LuL-Registrierung beauftragen. 2. KfW-Antrag im Online-Portal stellen (ZWINGEND VOR Baubeginn). 3. Genehmigung abwarten. 4. Installation durchführen. 5. Verwendungsnachweis einreichen. 6. Auszahlung (4–8 Wochen). Wir begleiten Sie durch jeden Schritt.

Häufige Fragen zu Wärmepumpe Förderung

Wie hoch ist die Förderung für Wärmepumpen in Ihrer Stadt?
In Ihrer Stadt gilt die KfW-Bundesförderung: 30% Grundförderung + 20% Klima-Speed-Bonus (Ersatz fossiler Heizung) + ggf. 30% Einkommensbonus = max. 70% auf bis zu €30.000 = max. €21.000 Zuschuss. Dazu kommen ggf. Ihrem Bundesland-Landesförderungen.
Welche Förderung gibt es in Ihrem Bundesland für Wärmepumpen?
Neben der KfW-Bundesförderung bietet Ihrem Bundesland eigene Programme. Der KfW-Antrag muss zwingend VOR Baubeginn gestellt werden — kein Nachantrag möglich.
Wann muss ich den KfW-Antrag in Ihrer Stadt stellen?
Zwingend VOR der Auftragserteilung. Erst nach KfW-Genehmigung darf der Auftrag erteilt werden. Ausnahme: Vertrag unter aufschiebender Bedingung. Wir begleiten den KfW-Antrag kostenlos.
Kann ich KfW-Förderung und Landesförderung kombinieren?
Ja — KfW und Ihrem Bundesland-Programme können in den meisten Fällen kombiniert werden. Die Gesamtförderung darf 60–70% der förderfähigen Kosten nicht überschreiten.
Was ist der Klima-Speed-Bonus in Ihrer Stadt?
Der Klima-Speed-Bonus (20%) gibt es für Eigennutzer, die eine funktionstüchtige fossile Heizung ersetzen. Wichtig: Die alte Heizung muss funktionsfähig sein — nicht warten bis sie kaputt ist.

Wärmepumpe Förderung — Alle 733 Städte

Wählen Sie Ihre Stadt für stadtspezifische Preise, erreichbare JAZ, regionale Förderung und kostenlose Angebote.

Baden-Württemberg(76 Städte)

Baden-Württemberg gehört mit seinem milden Klima im Oberrheingraben und den kälteren Höhenlagen des Schwarzwalds zu den vielfältigsten WP-Standorten Deutschlands. Das L-Bank-Kombi-Darlehen ergänzt die KfW-Förderung optimal. Mit über 1.700 Sonnenstunden pro Jahr lohnt sich die PV+WP-Kombination besonders und treibt die hohe Installations­quote.

Bayern(104 Städte)

Bayern ist Deutschlands größtes Bundesland mit starken klimatischen Unterschieden zwischen dem kalten Alpenvorland (JAZ ~3,2) und dem warmen Mainfranken (JAZ ~3,8). Die hohe Eigenheimquote und ländliche Struktur machen Bayern zum WP-Spitzenreiter bei Installationen. Zusätzlich zu KfW gibt es regionale Förderungen wie das Modernisierungsprogramm.

Berlin(1 Städte)

Berlin als Großstadt mit dichtem Wohnbestand stellt besondere Anforderungen: viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigen Systeme ohne große Außengeräte. Die milde kontinentale Klimazone (JAZ 3,5+) und das hohe Mieterquoten machen zentrale WP-Lösungen und Mietmodelle zunehmend attraktiv.

Brandenburg(45 Städte)

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und guter WP-Eignung (JAZ 3,3–3,6). Als bevölkerungsarme Flächenregion sind hier gut erreichbare Handwerker essentiell — lokale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle. Das Brandenburger Förderprogramm ergänzt die KfW-Unterstützung.

Bremen(2 Städte)

Bremen mit Bremerhaven ist maritime Hafenregion mit mildem, feuchtem Klima und hohem Niederschlag. Die Luft-Wasser-WP ist ideal für die norddeutsche Küstenzone (JAZ 3,4–3,7). Als kleinster Bundesstaat ist die Fachbetrieb-Dichte hoch und Reaktionszeiten sind kurz.

Hamburg(1 Städte)

Hamburg an der Unterelbe hat ein gemäßigt-maritimes Klima mit milden Wintern — perfekt für Luft-Wasser-WP (JAZ 3,5+). Die hohe Baudichte und viele Altbauten erfordern clever dimensionierte Systeme. Hamburg fördert Wärmewende zusätzlich zur KfW kräftig mit Landesmitteln.

Hessen(53 Städte)

Hessen ist wirtschaftlich stark und hat gemischte Topografie: Rhein-Main wärmer, Bergland kälter (JAZ-Range 3,3–3,9). Die hohe Eigenheimquote im Speckgürtel um Frankfurt fördert WP-Nachfrage. Das Hessische Programm bietet Zusatzboni für Sanierung und Solarintegration.

Mecklenburg-Vorpommern(36 Städte)

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands dünnste besiedelte Region mit kontinentalem Klima, langen kalten Wintern und schwacher Fachbetrieb-Dichte. Gleichzeitig ist die Luft-WP-Eignung gut (JAZ 3,2–3,5). Hohe Handwerkskostenquoten und längere Anfahrtswege prägen die Region.

Niedersachsen(68 Städte)

Niedersachsen ist Deutschlands flächengrößtes Bundesland mit gemischter Topografie (norddeutsche Tiefebene bis Harz) und maritim-kontinentalem Klima. Die hohe Quote an Ein- und Zweifamilienhäusern begünstigt WP-Expansion (JAZ 3,3–3,7). Lokale Fachbetriebe sind vielerorts unterversorgt.

Nordrhein-Westfalen(131 Städte)

NRW als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat stark variirendes Klima: Rheinland wärmer, Bergland kälter (JAZ 3,2–3,9). Die hohe Dichte an Altbauten und Gewerbe erfordert adaptive Systemdimensionierung. Starke Handwerkszünfte und etablierte Wärmepumpen-Installateure sichern gute Verfügbarkeit.

Rheinland-Pfalz(34 Städte)

Rheinland-Pfalz hat mildes Klima im Rheintal (JAZ 3,7+) und ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Südexposition vieler Häuser ermöglicht hohe Solarerträge, was WP+PV besonders attraktiv macht. Die Eifel im Westen ist kälter und weniger dicht besiedelt.

Saarland(10 Städte)

Das Saarland ist Deutschlands kleinstes Flächenbundesland mit mildem westeuropäischem Klima und guter WP-Eignung (JAZ 3,6–3,9). Wärmemarkt und Handwerksdichte sind konzentriert; kurze Fahrtdistanzen reduzieren Installationskosten. Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich öffnet vergleichende Perspektiven.

Sachsen(48 Städte)

Sachsen mit Dresden und Leipzig ist ostdeutsche Wachstumsregion mit kontinentalem Klima (JAZ 3,3–3,6) und steigender WP-Quote. Sanierungsquoten sind regional sehr unterschiedlich. Energiepreise sind regional günstiger, aber Fachbetrieb-Verfügbarkeit ländlich schwächer.

Sachsen-Anhalt(40 Städte)

Sachsen-Anhalt ist dünner besiedelt mit kontinentalem Klima und guter WP-Effizienz (JAZ 3,3–3,7). Die Region kämpft mit Handwerksmangel und längeren Anfahrtswegen. Steinkohle-Ausstieg und Energiewende treiben Biomasse und WP-Interesse, aber Kapazitäten sind knapp.

Schleswig-Holstein(44 Städte)

Schleswig-Holstein ist maritime Nordsee-Ostsee-Region mit mildem Klima, hohem Windpotenzial und ideal für WP-Kombination mit Windstrom (JAZ 3,5–3,8). Landesteil Dithmarschen und Eider sind weniger dicht, aber Küstenregionen haben starken Handwerkseinsatz. Inseln stellen Sonderfall dar.

Thüringen(40 Städte)

Thüringen ist waldreiches Mittelgebirgsland mit kontinentalem Klima und variabler WP-Eignung (JAZ 3,2–3,7, kälter in höheren Lagen). Ländliche Struktur mit Handwerksmangel; Finanzierbarkeit oft kritischer als in Westdeutschland. Regionale Biomasse-Tradition konkurriert mit WP-Expansion.

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