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Heizung tauschen 2026 — GEG, Kosten & Förderung

Gasheizung tauschen — wann ist es Pflicht, was kostet es, welche Optionen gibt es? Das GEG 2024 macht erneuerbare Energie beim Heizungsersatz verpflichtend. Die Wärmepumpe ist die einzige Option ohne Einschränkungen.

30.06.2026
Frist Großstädte
30.06.2028
Frist alle anderen
70%
Max. KfW-Förderung
65%
EE-Pflicht GEG

Wann ist der Tausch Pflicht?

GEG §72: Konstanttemperatur-Heizkessel, die vor 1994 eingebaut wurden, müssen ausgetauscht werden. Zusätzlich: Die 65%-EE-Pflicht gilt bei Heizungsausfall oder freiwilligem Tausch sofort. Bei Eigentümerwechsel: 2 Jahre Übergangsfrist für den neuen Eigentümer. Die Wärmepumpe erfüllt die 65%-Pflicht immer und ohne Einschränkung.

Welche Heizung ist GEG-konform?

Wärmepumpe: ✅ Immer GEG-konform. Pellets: ✅ Mit Einschränkungen. Fernwärme: ✅ Je nach Netzanteil. Gas-Hybridheizung: ⚠️ Nur mit 65% EE-Anteil. Reine Gasheizung: ❌ Nicht mehr solo zulässig. Fazit: Die Wärmepumpe ist die einzige Option ohne "Wenn und Aber" — und die einzige mit bis zu 70% KfW-Förderung.

Was kostet der Heizungstausch?

Wärmepumpe: €18.000–28.000 brutto, nach 50–70% KfW ab €9.000 Eigenanteil. Gas-Hybridheizung: €8.000–15.000, nur 30% KfW. Pellets: €15.000–25.000, 45% KfW. Die Wärmepumpe ist nach Förderung oft günstiger als Pellets — und spart dauerhaft durch niedrige Betriebskosten.

Häufige Fragen zu Heizung tauschen

Wann ist der Heizungstausch in Ihrer Stadt Pflicht?
GEG §72: Konstanttemperatur-Kessel vor 1994 müssen ausgetauscht werden. Die 65%-EE-Pflicht gilt bei Heizungsausfall oder freiwilligem Tausch sofort. In Ihrer Stadt läuft die GEG-Frist für kommunale Wärmeplanung.
Welche Heizung darf ich in Ihrer Stadt einbauen?
GEG-konforme Optionen: Wärmepumpe (immer ✓), Pellets (mit Einschränkungen), Fernwärme (je nach Netz). Gas-Hybridheizung nur mit 65% EE-Anteil. Reine Gasheizung: nicht mehr zulässig.
Was kostet der Heizungstausch in Ihrer Stadt?
WP komplett: €18.000–28.000 brutto, nach 50–70% KfW ab €9.000. Hybridheizung: €8.000–15.000, nur 30% KfW. Pellets: €15.000–25.000, 45% KfW. Die WP ist nach Förderung oft günstigster und betriebskostengünstigster Option.
Wie lange dauert der Heizungstausch in Ihrer Stadt?
Planungszeit: 4–8 Wochen (KfW-Antrag + Installateur). Montage: 2–3 Tage. Gesamtprozess: 6–12 Wochen. Früh planen — in Ihrem Bundesland sind Installateure oft auf Wochen ausgebucht.
Bekomme ich Förderung beim Heizungstausch in Ihrer Stadt?
Ja: bis zu 70% KfW-Zuschuss (max. €21.000) für Wärmepumpen. KfW-Antrag MUSS vor Auftragserteilung gestellt werden. Ihrem Bundesland bietet ggf. zusätzliche Landesförderung.

Heizung tauschen — Alle 733 Städte

Wählen Sie Ihre Stadt für stadtspezifische Preise, erreichbare JAZ, regionale Förderung und kostenlose Angebote.

Baden-Württemberg(76 Städte)

Baden-Württemberg gehört mit seinem milden Klima im Oberrheingraben und den kälteren Höhenlagen des Schwarzwalds zu den vielfältigsten WP-Standorten Deutschlands. Das L-Bank-Kombi-Darlehen ergänzt die KfW-Förderung optimal. Mit über 1.700 Sonnenstunden pro Jahr lohnt sich die PV+WP-Kombination besonders und treibt die hohe Installations­quote.

Bayern(104 Städte)

Bayern ist Deutschlands größtes Bundesland mit starken klimatischen Unterschieden zwischen dem kalten Alpenvorland (JAZ ~3,2) und dem warmen Mainfranken (JAZ ~3,8). Die hohe Eigenheimquote und ländliche Struktur machen Bayern zum WP-Spitzenreiter bei Installationen. Zusätzlich zu KfW gibt es regionale Förderungen wie das Modernisierungsprogramm.

Berlin(1 Städte)

Berlin als Großstadt mit dichtem Wohnbestand stellt besondere Anforderungen: viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigen Systeme ohne große Außengeräte. Die milde kontinentale Klimazone (JAZ 3,5+) und das hohe Mieterquoten machen zentrale WP-Lösungen und Mietmodelle zunehmend attraktiv.

Brandenburg(45 Städte)

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und guter WP-Eignung (JAZ 3,3–3,6). Als bevölkerungsarme Flächenregion sind hier gut erreichbare Handwerker essentiell — lokale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle. Das Brandenburger Förderprogramm ergänzt die KfW-Unterstützung.

Bremen(2 Städte)

Bremen mit Bremerhaven ist maritime Hafenregion mit mildem, feuchtem Klima und hohem Niederschlag. Die Luft-Wasser-WP ist ideal für die norddeutsche Küstenzone (JAZ 3,4–3,7). Als kleinster Bundesstaat ist die Fachbetrieb-Dichte hoch und Reaktionszeiten sind kurz.

Hamburg(1 Städte)

Hamburg an der Unterelbe hat ein gemäßigt-maritimes Klima mit milden Wintern — perfekt für Luft-Wasser-WP (JAZ 3,5+). Die hohe Baudichte und viele Altbauten erfordern clever dimensionierte Systeme. Hamburg fördert Wärmewende zusätzlich zur KfW kräftig mit Landesmitteln.

Hessen(53 Städte)

Hessen ist wirtschaftlich stark und hat gemischte Topografie: Rhein-Main wärmer, Bergland kälter (JAZ-Range 3,3–3,9). Die hohe Eigenheimquote im Speckgürtel um Frankfurt fördert WP-Nachfrage. Das Hessische Programm bietet Zusatzboni für Sanierung und Solarintegration.

Mecklenburg-Vorpommern(36 Städte)

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands dünnste besiedelte Region mit kontinentalem Klima, langen kalten Wintern und schwacher Fachbetrieb-Dichte. Gleichzeitig ist die Luft-WP-Eignung gut (JAZ 3,2–3,5). Hohe Handwerkskostenquoten und längere Anfahrtswege prägen die Region.

Niedersachsen(68 Städte)

Niedersachsen ist Deutschlands flächengrößtes Bundesland mit gemischter Topografie (norddeutsche Tiefebene bis Harz) und maritim-kontinentalem Klima. Die hohe Quote an Ein- und Zweifamilienhäusern begünstigt WP-Expansion (JAZ 3,3–3,7). Lokale Fachbetriebe sind vielerorts unterversorgt.

Nordrhein-Westfalen(131 Städte)

NRW als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat stark variirendes Klima: Rheinland wärmer, Bergland kälter (JAZ 3,2–3,9). Die hohe Dichte an Altbauten und Gewerbe erfordert adaptive Systemdimensionierung. Starke Handwerkszünfte und etablierte Wärmepumpen-Installateure sichern gute Verfügbarkeit.

Rheinland-Pfalz(34 Städte)

Rheinland-Pfalz hat mildes Klima im Rheintal (JAZ 3,7+) und ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Südexposition vieler Häuser ermöglicht hohe Solarerträge, was WP+PV besonders attraktiv macht. Die Eifel im Westen ist kälter und weniger dicht besiedelt.

Saarland(10 Städte)

Das Saarland ist Deutschlands kleinstes Flächenbundesland mit mildem westeuropäischem Klima und guter WP-Eignung (JAZ 3,6–3,9). Wärmemarkt und Handwerksdichte sind konzentriert; kurze Fahrtdistanzen reduzieren Installationskosten. Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich öffnet vergleichende Perspektiven.

Sachsen(48 Städte)

Sachsen mit Dresden und Leipzig ist ostdeutsche Wachstumsregion mit kontinentalem Klima (JAZ 3,3–3,6) und steigender WP-Quote. Sanierungsquoten sind regional sehr unterschiedlich. Energiepreise sind regional günstiger, aber Fachbetrieb-Verfügbarkeit ländlich schwächer.

Sachsen-Anhalt(40 Städte)

Sachsen-Anhalt ist dünner besiedelt mit kontinentalem Klima und guter WP-Effizienz (JAZ 3,3–3,7). Die Region kämpft mit Handwerksmangel und längeren Anfahrtswegen. Steinkohle-Ausstieg und Energiewende treiben Biomasse und WP-Interesse, aber Kapazitäten sind knapp.

Schleswig-Holstein(44 Städte)

Schleswig-Holstein ist maritime Nordsee-Ostsee-Region mit mildem Klima, hohem Windpotenzial und ideal für WP-Kombination mit Windstrom (JAZ 3,5–3,8). Landesteil Dithmarschen und Eider sind weniger dicht, aber Küstenregionen haben starken Handwerkseinsatz. Inseln stellen Sonderfall dar.

Thüringen(40 Städte)

Thüringen ist waldreiches Mittelgebirgsland mit kontinentalem Klima und variabler WP-Eignung (JAZ 3,2–3,7, kälter in höheren Lagen). Ländliche Struktur mit Handwerksmangel; Finanzierbarkeit oft kritischer als in Westdeutschland. Regionale Biomasse-Tradition konkurriert mit WP-Expansion.

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