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Heizung tauschen 2026 — GModG, Kosten & Förderung

Gasheizung tauschen — ist es Pflicht, was kostet es, welche Optionen gibt es? Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, beschlossen 10.07.2026) ist die 65-%-Pflicht entfallen. Die Wärmepumpe bleibt die zukunftssichere Wahl: ohne CO₂-Preis-Risiko und förderfähig.

Keine
Austauschpflicht
46%
KfW typisch
80%
Max. KfW-Förderung
ab 2029
Bio-Treppe Gas/Öl

Ist der Tausch Pflicht?

In der Regel nicht mehr: Mit dem GModG (beschlossen 10.07.2026) sind die 65-%-Erneuerbare-Pflicht beim Heizungstausch und das Betriebsverbot für 30 Jahre alte Konstanttemperaturkessel entfallen. Auch die kommunale Wärmeplanung begründet keine Pflichten für Eigentümer. Wirtschaftlich lohnt sich der Tausch eines alten Kessels trotzdem oft — und den Klimageschwindigkeitsbonus gibt es nur, solange die alte Heizung noch funktioniert.

Welche Heizung ist erlaubt?

Wärmepumpe: ✅ Zukunftssicher, ohne CO₂-Preis-Risiko, bis zu 70 % (80 %) gefördert. Pellets: ✅ Erlaubt und förderfähig. Fernwärme: ✅ Je nach Netz. Gas-/Ölheizung: ⚠️ Wieder erlaubt, aber mit Bio-Treppe (ab 2029 mind. 10 % klimaneutrale Brennstoffe, 2040 60 %) und steigendem CO₂-Preis. Fazit: Die Wärmepumpe ist die Option ohne Kostenrisiko durch Brennstoffvorgaben.

Was kostet der Heizungstausch?

Wärmepumpe: €18.000–28.000 brutto, nach KfW (Standardfall 46 %) ab ca. €10.000 Eigenanteil. Gas-Hybridheizung: €8.000–15.000, gefördert wird nur der Wärmepumpen-Anteil. Pellets: €15.000–25.000, ebenfalls KfW-förderfähig. Die Wärmepumpe ist nach Förderung oft günstiger als Pellets — und spart dauerhaft durch niedrige Betriebskosten.

Häufige Fragen zu Heizung tauschen

Wann ist der Heizungstausch in Ihrer Stadt Pflicht?▾
In der Regel gar nicht mehr: Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, beschlossen 10.07.2026) sind die 65-%-Erneuerbare-Pflicht beim Heizungstausch und das Betriebsverbot für 30 Jahre alte Konstanttemperaturkessel entfallen. Auch die kommunale Wärmeplanung in Ihrer Stadt begründet keine Austauschpflicht. Sinnvoll ist ein Tausch trotzdem oft — wegen steigender CO₂-Preise und der aktuell hohen KfW-Förderung.
Welche Heizung darf ich in Ihrer Stadt einbauen?▾
Seit dem GModG (beschlossen 10.07.2026) sind Sie wieder frei in der Wahl: Wärmepumpe, Pellets, Fernwärme (je nach Netz) und auch neue Gas- oder Ölheizungen. Neue Gas- und Ölheizungen müssen aber nach der „Bio-Treppe“ steigende Anteile klimaneutraler Brennstoffe nutzen (ab 2029 mind. 10 %, 2030 15 %, 2035 30 %, 2040 60 %) — das macht den Betrieb voraussichtlich teurer. Die Wärmepumpe ist zukunftssicher, ohne CO₂-Preis-Risiko und förderfähig.
Was kostet der Heizungstausch in Ihrer Stadt?▾
WP komplett: €18.000–28.000 brutto, nach KfW (Standardfall 46 %) ab ca. €10.000. Gas-Hybridheizung: €8.000–15.000, gefördert wird nur der Wärmepumpen-Anteil. Pellets: €15.000–25.000, ebenfalls KfW-förderfähig. Die WP ist nach Förderung oft günstigster und betriebskostengünstigster Option.
Wie lange dauert der Heizungstausch in Ihrer Stadt?▾
Planungszeit: 4–8 Wochen (KfW-Antrag + Installateur). Montage: 2–3 Tage. Gesamtprozess: 6–12 Wochen. Früh planen — in Ihrem Bundesland sind Installateure oft auf Wochen ausgebucht.
Bekomme ich Förderung beim Heizungstausch in Ihrer Stadt?▾
Ja: typisch 46 % KfW-Zuschuss für Wärmepumpen, mit Einkommensbonus bis zu 70 % (80 % bei Einkommen bis €30.000, max. €22.400). Der KfW-Antrag MUSS vor Beginn der Arbeiten gestellt werden (Vertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung erlaubt). Ihrem Bundesland bietet ggf. zusätzliche Landesförderung.

Heizung tauschen — Alle 733 Städte

Wählen Sie Ihre Stadt für stadtspezifische Preise, erreichbare JAZ, regionale Förderung und kostenlose Angebote.

Baden-Württemberg(76 Städte)

Baden-Württemberg gehört mit seinem milden Klima im Oberrheingraben und den kälteren Höhenlagen des Schwarzwalds zu den vielfältigsten WP-Standorten Deutschlands. Das L-Bank-Kombi-Darlehen ergänzt die KfW-Förderung optimal. Mit über 1.700 Sonnenstunden pro Jahr lohnt sich die PV+WP-Kombination besonders und treibt die hohe Installations­quote.

Bayern(104 Städte)

Bayern ist Deutschlands größtes Bundesland mit starken klimatischen Unterschieden zwischen dem kalten Alpenvorland (JAZ ~3,2) und dem warmen Mainfranken (JAZ ~3,8). Die hohe Eigenheimquote und ländliche Struktur machen Bayern zum WP-Spitzenreiter bei Installationen. Zusätzlich zu KfW gibt es regionale Förderungen wie das Modernisierungsprogramm.

Berlin(1 Städte)

Berlin als Großstadt mit dichtem Wohnbestand stellt besondere Anforderungen: viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigen Systeme ohne große Außengeräte. Die milde kontinentale Klimazone (JAZ 3,5+) und das hohe Mieterquoten machen zentrale WP-Lösungen und Mietmodelle zunehmend attraktiv.

Brandenburg(45 Städte)

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und guter WP-Eignung (JAZ 3,3–3,6). Als bevölkerungsarme Flächenregion sind hier gut erreichbare Handwerker essentiell — lokale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle. Das Brandenburger Förderprogramm ergänzt die KfW-Unterstützung.

Bremen(2 Städte)

Bremen mit Bremerhaven ist maritime Hafenregion mit mildem, feuchtem Klima und hohem Niederschlag. Die Luft-Wasser-WP ist ideal für die norddeutsche Küstenzone (JAZ 3,4–3,7). Als kleinster Bundesstaat ist die Fachbetrieb-Dichte hoch und Reaktionszeiten sind kurz.

Hamburg(1 Städte)

Hamburg an der Unterelbe hat ein gemäßigt-maritimes Klima mit milden Wintern — perfekt für Luft-Wasser-WP (JAZ 3,5+). Die hohe Baudichte und viele Altbauten erfordern clever dimensionierte Systeme. Hamburg fördert Wärmewende zusätzlich zur KfW kräftig mit Landesmitteln.

Hessen(53 Städte)

Hessen ist wirtschaftlich stark und hat gemischte Topografie: Rhein-Main wärmer, Bergland kälter (JAZ-Range 3,3–3,9). Die hohe Eigenheimquote im Speckgürtel um Frankfurt fördert WP-Nachfrage. Das Hessische Programm bietet Zusatzboni für Sanierung und Solarintegration.

Mecklenburg-Vorpommern(36 Städte)

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands dünnste besiedelte Region mit kontinentalem Klima, langen kalten Wintern und schwacher Fachbetrieb-Dichte. Gleichzeitig ist die Luft-WP-Eignung gut (JAZ 3,2–3,5). Hohe Handwerkskostenquoten und längere Anfahrtswege prägen die Region.

Niedersachsen(68 Städte)

Niedersachsen ist Deutschlands flächengrößtes Bundesland mit gemischter Topografie (norddeutsche Tiefebene bis Harz) und maritim-kontinentalem Klima. Die hohe Quote an Ein- und Zweifamilienhäusern begünstigt WP-Expansion (JAZ 3,3–3,7). Lokale Fachbetriebe sind vielerorts unterversorgt.

Nordrhein-Westfalen(131 Städte)

NRW als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat stark variirendes Klima: Rheinland wärmer, Bergland kälter (JAZ 3,2–3,9). Die hohe Dichte an Altbauten und Gewerbe erfordert adaptive Systemdimensionierung. Starke Handwerkszünfte und etablierte Wärmepumpen-Installateure sichern gute Verfügbarkeit.

Rheinland-Pfalz(34 Städte)

Rheinland-Pfalz hat mildes Klima im Rheintal (JAZ 3,7+) und ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Südexposition vieler Häuser ermöglicht hohe Solarerträge, was WP+PV besonders attraktiv macht. Die Eifel im Westen ist kälter und weniger dicht besiedelt.

Saarland(10 Städte)

Das Saarland ist Deutschlands kleinstes Flächenbundesland mit mildem westeuropäischem Klima und guter WP-Eignung (JAZ 3,6–3,9). Wärmemarkt und Handwerksdichte sind konzentriert; kurze Fahrtdistanzen reduzieren Installationskosten. Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich öffnet vergleichende Perspektiven.

Sachsen(48 Städte)

Sachsen mit Dresden und Leipzig ist ostdeutsche Wachstumsregion mit kontinentalem Klima (JAZ 3,3–3,6) und steigender WP-Quote. Sanierungsquoten sind regional sehr unterschiedlich. Energiepreise sind regional günstiger, aber Fachbetrieb-Verfügbarkeit ländlich schwächer.

Sachsen-Anhalt(40 Städte)

Sachsen-Anhalt ist dünner besiedelt mit kontinentalem Klima und guter WP-Effizienz (JAZ 3,3–3,7). Die Region kämpft mit Handwerksmangel und längeren Anfahrtswegen. Steinkohle-Ausstieg und Energiewende treiben Biomasse und WP-Interesse, aber Kapazitäten sind knapp.

Schleswig-Holstein(44 Städte)

Schleswig-Holstein ist maritime Nordsee-Ostsee-Region mit mildem Klima, hohem Windpotenzial und ideal für WP-Kombination mit Windstrom (JAZ 3,5–3,8). Landesteil Dithmarschen und Eider sind weniger dicht, aber Küstenregionen haben starken Handwerkseinsatz. Inseln stellen Sonderfall dar.

Thüringen(40 Städte)

Thüringen ist waldreiches Mittelgebirgsland mit kontinentalem Klima und variabler WP-Eignung (JAZ 3,2–3,7, kälter in höheren Lagen). Ländliche Struktur mit Handwerksmangel; Finanzierbarkeit oft kritischer als in Westdeutschland. Regionale Biomasse-Tradition konkurriert mit WP-Expansion.

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