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Wärmepumpe oder Gas 2026 — Kostenvergleich

Wärmepumpe oder Gasheizung — welche ist günstiger? Mit steigendem CO₂-Preis wächst der Vorsprung der WP jedes Jahr. Wir rechnen es durch: für Ihre Stadt, Ihren Strompreis, Ihren Gaspreis.

55–65 €/t
CO₂-Preis 2026
ETS2
Ab 2027/28 Marktpreis
ab 2029
Bio-Treppe neue Gasheizung
WP gewinnt
Langfristiges Ergebnis

Kostenvergleich 2026

WP-Betriebskosten: Strompreis (26–32 ct/kWh je Stadt) ÷ JAZ (3,2–4,2) = 7–10 ct/kWh Wärme. Gas: Gaspreis (8–12 ct/kWh) ÷ Wirkungsgrad 92% = 9–13 ct/kWh Wärme + wachsender CO₂-Aufschlag. Bereits heute ist die WP in den meisten Städten günstiger im Betrieb — Tendenz stark zugunsten WP.

CO₂-Preis macht Gas teurer

2026 liegt der nationale CO₂-Preis im Korridor 55–65 €/t. Ab 2027/2028 geht er in den EU-Emissionshandel ETS2 über — der Preis bildet sich dann am Markt, Prognosen gehen von steigenden Preisen aus. Dazu kommt für neue Gasheizungen die Bio-Treppe: ab 2029 mind. 10 % klimaneutrale Brennstoffe, bis 2040 60 % — und diese Brennstoffe sind teurer als Erdgas. Die WP hat kein CO₂-Preisrisiko.

Wann ist Gas noch die Wahl?

Neue Gasheizungen sind seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, beschlossen 10.07.2026) wieder erlaubt — aber mit Bio-Treppe und CO₂-Preis-Risiko. Hybrid (Gas + WP): Möglich, aber teurer als reine WP und weiterhin CO₂-kostenexponiert. Einziges sinnvolles Restargument für Gas: sehr kurzer Verbleib im Haus (< 3 Jahre) ohne Amortisationsziel. In allen anderen Fällen: WP rechnet sich langfristig.

Häufige Fragen zu Wärmepumpe oder Gas

Wärmepumpe oder Gas — was ist günstiger in Ihrer Stadt?▾
Betriebskosten in Ihrer Stadt: WP ca. —€/Jahr, Gas ca. —€/Jahr. WP spart ca. —€/Jahr. Dazu: Der CO₂-Preis auf Gas (2026: 55–65 €/t) steigt mit dem Übergang in den EU-ETS2 ab 2027/2028 voraussichtlich weiter. Langfristig: WP deutlich günstiger.
Ist eine Gasheizung in Ihrem Bundesland noch erlaubt?▾
Ja — seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, beschlossen 10.07.2026) sind neue Gasheizungen wieder ohne 65-%-Vorgabe erlaubt. Sie müssen aber nach der „Bio-Treppe“ steigende Anteile klimaneutraler Brennstoffe (Biomethan, synthetische Gase) nutzen: ab 01.01.2029 mind. 10 %, ab 2030 15 %, ab 2035 30 %, ab 2040 60 %. Diese Brennstoffe sind teurer, dazu kommt der steigende CO₂-Preis. Die Wärmepumpe hat dieses Kostenrisiko nicht — und wird mit bis zu 70 % (80 % bei geringem Einkommen) gefördert.
Was passiert mit dem CO₂-Preis auf Gas in Ihrem Bundesland?▾
2026 liegt der nationale CO₂-Preis im Korridor 55–65 €/t. Ab 2027/2028 geht er in den EU-Emissionshandel ETS2 über — der Preis bildet sich dann am Markt, Prognosen gehen von steigenden Preisen aus. Eine Gasheizung in Ihrer Stadt wird dadurch voraussichtlich teurer im Betrieb — die WP hat kein CO₂-Preisrisiko.
Wie lange amortisiert sich eine WP gegenüber Gas in Ihrer Stadt?▾
Mehrkosten WP über Gas: ca. €5.000–8.000 nach Förderung. Jährliche Einsparung: ca. —€. Amortisation: ca. 7–12 Jahre. Mit steigendem CO₂-Preis auf Gas: kürzer werdend.
Gas-Hybridheizung als Übergang in Ihrer Stadt — sinnvoll?▾
Nur kurzfristig sinnvoll: Falls WP kurzfristig nicht möglich. Nachteil: weiterhin CO₂-Preisrisiko und Bio-Treppe für den Gasteil, Förderung nur für den Wärmepumpen-Anteil, höhere Betriebskosten, zweifache Wartungskosten. Langfristig: reine WP überlegen.

Wärmepumpe oder Gas — Alle 733 Städte

Wählen Sie Ihre Stadt für stadtspezifische Preise, erreichbare JAZ, regionale Förderung und kostenlose Angebote.

Baden-Württemberg(76 Städte)

Baden-Württemberg gehört mit seinem milden Klima im Oberrheingraben und den kälteren Höhenlagen des Schwarzwalds zu den vielfältigsten WP-Standorten Deutschlands. Das L-Bank-Kombi-Darlehen ergänzt die KfW-Förderung optimal. Mit über 1.700 Sonnenstunden pro Jahr lohnt sich die PV+WP-Kombination besonders und treibt die hohe Installations­quote.

Bayern(104 Städte)

Bayern ist Deutschlands größtes Bundesland mit starken klimatischen Unterschieden zwischen dem kalten Alpenvorland (JAZ ~3,2) und dem warmen Mainfranken (JAZ ~3,8). Die hohe Eigenheimquote und ländliche Struktur machen Bayern zum WP-Spitzenreiter bei Installationen. Zusätzlich zu KfW gibt es regionale Förderungen wie das Modernisierungsprogramm.

Berlin(1 Städte)

Berlin als Großstadt mit dichtem Wohnbestand stellt besondere Anforderungen: viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigen Systeme ohne große Außengeräte. Die milde kontinentale Klimazone (JAZ 3,5+) und das hohe Mieterquoten machen zentrale WP-Lösungen und Mietmodelle zunehmend attraktiv.

Brandenburg(45 Städte)

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und guter WP-Eignung (JAZ 3,3–3,6). Als bevölkerungsarme Flächenregion sind hier gut erreichbare Handwerker essentiell — lokale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle. Das Brandenburger Förderprogramm ergänzt die KfW-Unterstützung.

Bremen(2 Städte)

Bremen mit Bremerhaven ist maritime Hafenregion mit mildem, feuchtem Klima und hohem Niederschlag. Die Luft-Wasser-WP ist ideal für die norddeutsche Küstenzone (JAZ 3,4–3,7). Als kleinster Bundesstaat ist die Fachbetrieb-Dichte hoch und Reaktionszeiten sind kurz.

Hamburg(1 Städte)

Hamburg an der Unterelbe hat ein gemäßigt-maritimes Klima mit milden Wintern — perfekt für Luft-Wasser-WP (JAZ 3,5+). Die hohe Baudichte und viele Altbauten erfordern clever dimensionierte Systeme. Hamburg fördert Wärmewende zusätzlich zur KfW kräftig mit Landesmitteln.

Hessen(53 Städte)

Hessen ist wirtschaftlich stark und hat gemischte Topografie: Rhein-Main wärmer, Bergland kälter (JAZ-Range 3,3–3,9). Die hohe Eigenheimquote im Speckgürtel um Frankfurt fördert WP-Nachfrage. Das Hessische Programm bietet Zusatzboni für Sanierung und Solarintegration.

Mecklenburg-Vorpommern(36 Städte)

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands dünnste besiedelte Region mit kontinentalem Klima, langen kalten Wintern und schwacher Fachbetrieb-Dichte. Gleichzeitig ist die Luft-WP-Eignung gut (JAZ 3,2–3,5). Hohe Handwerkskostenquoten und längere Anfahrtswege prägen die Region.

Niedersachsen(68 Städte)

Niedersachsen ist Deutschlands flächengrößtes Bundesland mit gemischter Topografie (norddeutsche Tiefebene bis Harz) und maritim-kontinentalem Klima. Die hohe Quote an Ein- und Zweifamilienhäusern begünstigt WP-Expansion (JAZ 3,3–3,7). Lokale Fachbetriebe sind vielerorts unterversorgt.

Nordrhein-Westfalen(131 Städte)

NRW als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat stark variirendes Klima: Rheinland wärmer, Bergland kälter (JAZ 3,2–3,9). Die hohe Dichte an Altbauten und Gewerbe erfordert adaptive Systemdimensionierung. Starke Handwerkszünfte und etablierte Wärmepumpen-Installateure sichern gute Verfügbarkeit.

Rheinland-Pfalz(34 Städte)

Rheinland-Pfalz hat mildes Klima im Rheintal (JAZ 3,7+) und ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Südexposition vieler Häuser ermöglicht hohe Solarerträge, was WP+PV besonders attraktiv macht. Die Eifel im Westen ist kälter und weniger dicht besiedelt.

Saarland(10 Städte)

Das Saarland ist Deutschlands kleinstes Flächenbundesland mit mildem westeuropäischem Klima und guter WP-Eignung (JAZ 3,6–3,9). Wärmemarkt und Handwerksdichte sind konzentriert; kurze Fahrtdistanzen reduzieren Installationskosten. Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich öffnet vergleichende Perspektiven.

Sachsen(48 Städte)

Sachsen mit Dresden und Leipzig ist ostdeutsche Wachstumsregion mit kontinentalem Klima (JAZ 3,3–3,6) und steigender WP-Quote. Sanierungsquoten sind regional sehr unterschiedlich. Energiepreise sind regional günstiger, aber Fachbetrieb-Verfügbarkeit ländlich schwächer.

Sachsen-Anhalt(40 Städte)

Sachsen-Anhalt ist dünner besiedelt mit kontinentalem Klima und guter WP-Effizienz (JAZ 3,3–3,7). Die Region kämpft mit Handwerksmangel und längeren Anfahrtswegen. Steinkohle-Ausstieg und Energiewende treiben Biomasse und WP-Interesse, aber Kapazitäten sind knapp.

Schleswig-Holstein(44 Städte)

Schleswig-Holstein ist maritime Nordsee-Ostsee-Region mit mildem Klima, hohem Windpotenzial und ideal für WP-Kombination mit Windstrom (JAZ 3,5–3,8). Landesteil Dithmarschen und Eider sind weniger dicht, aber Küstenregionen haben starken Handwerkseinsatz. Inseln stellen Sonderfall dar.

Thüringen(40 Städte)

Thüringen ist waldreiches Mittelgebirgsland mit kontinentalem Klima und variabler WP-Eignung (JAZ 3,2–3,7, kälter in höheren Lagen). Ländliche Struktur mit Handwerksmangel; Finanzierbarkeit oft kritischer als in Westdeutschland. Regionale Biomasse-Tradition konkurriert mit WP-Expansion.

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