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Luft-Wasser-Wärmepumpe — 733 Städte, Effizienz, Kosten 2026

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit 92% Marktanteil die meistgekaufte Wärmepumpenart in Deutschland. Sie braucht keine Erdbohrung, ist in fast jedem Haus nachrüstbar und erreicht eine JAZ von 3,2–4,2 je nach Standort.

92%
Marktanteil
3,2–4,2
JAZ je Standort
70°C
Max. Vorlauf
1–3 Tage
Installation

Wie funktioniert eine Luft-Wasser-WP?

Die Luft-Wasser-WP entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie auf das Heizwasser. Der Kälteprozess (Verdampfer → Kompressor → Verflüssiger → Expansionsventil) erzeugt dabei 3–4 kWh Wärme aus 1 kWh Strom. Auch bei -20°C Außentemperatur arbeitet eine moderne Hochtemperatur-WP zuverlässig.

Für welche Häuser ist die Luft-WP geeignet?

Fast alle Einfamilienhäuser in Deutschland sind geeignet. Wichtig: Vorlauftemperatur unter 70°C (Standard) oder unter 55°C (optimal). Ein hydraulischer Abgleich verbessert die Effizienz. Platzbedarf: ca. 1 m² für die Außeneinheit + Abstand zur Grundstücksgrenze (je nach Bundesland 2–3 m).

Luft-Wasser vs. Erdwärme — wann was?

Luft-WP: Keine Genehmigung, keine Bohrung, JAZ 3,2–4,2, 92% günstiger. Erdwärme: Höhere JAZ (4,3+), +5% KfW-Bonus, konstante Effizienz, aber Bohrung (€6.000–12.000) und Genehmigung nötig. Faustregel: Gut gedämmtes Haus mit Fußbodenheizung → Erdwärme prüfen. Sonst: Luft-WP.

Häufige Fragen zu Luft-Wasser-Wärmepumpe

Wie effizient ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Ihrer Stadt?
In Ihrer Stadt mit —°C Jahresmittel erreicht eine moderne Luft-Wasser-WP eine JAZ von —. Das bedeutet: aus 1 kWh Strom werden — kWh Wärme erzeugt — ca. 3× effizienter als eine Gasheizung.
Welche JAZ erreicht eine Luft-WP in Ihrer Stadt?
Bei —°C Jahresmittel in Ihrer Stadt und modernem System mit Vorlauftemperatur 45–55°C liegt die realistische JAZ bei —. Mit Fußbodenheizung (35°C VL) sind JAZ bis 4,2 möglich.
Ist eine Luft-Wasser-WP für Altbauten in Ihrer Stadt geeignet?
Ja — ca. 70–80% aller Altbauten in Ihrem Bundesland sind geeignet. Entscheidend ist die Vorlauftemperatur, nicht das Baujahr. Moderne Hochtemperatur-WP arbeiten bis 70°C VL.
Was kostet eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in Ihrer Stadt?
Komplettkosten in Ihrer Stadt: €18.000–28.000 brutto. Nach KfW-Förderung (50–70%) ab ca. €9.000 Eigenanteil. Betriebskosten: ca. —€/Jahr vs. ca. —€/Jahr mit Gas.
Brauche ich eine Genehmigung für eine Luft-WP in Ihrer Stadt?
In den meisten Fällen in Ihrem Bundesland keine Baugenehmigung nötig, aber formlose Anzeige beim Bauamt. TA-Lärm-Grenzwert: 45 dB(A) tags / 35 dB(A) nachts an der Grundstücksgrenze.

Luft-Wasser-Wärmepumpe — Alle 733 Städte

Wählen Sie Ihre Stadt für stadtspezifische Preise, erreichbare JAZ, regionale Förderung und kostenlose Angebote.

Baden-Württemberg(76 Städte)

Baden-Württemberg gehört mit seinem milden Klima im Oberrheingraben und den kälteren Höhenlagen des Schwarzwalds zu den vielfältigsten WP-Standorten Deutschlands. Das L-Bank-Kombi-Darlehen ergänzt die KfW-Förderung optimal. Mit über 1.700 Sonnenstunden pro Jahr lohnt sich die PV+WP-Kombination besonders und treibt die hohe Installations­quote.

Bayern(104 Städte)

Bayern ist Deutschlands größtes Bundesland mit starken klimatischen Unterschieden zwischen dem kalten Alpenvorland (JAZ ~3,2) und dem warmen Mainfranken (JAZ ~3,8). Die hohe Eigenheimquote und ländliche Struktur machen Bayern zum WP-Spitzenreiter bei Installationen. Zusätzlich zu KfW gibt es regionale Förderungen wie das Modernisierungsprogramm.

Berlin(1 Städte)

Berlin als Großstadt mit dichtem Wohnbestand stellt besondere Anforderungen: viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigen Systeme ohne große Außengeräte. Die milde kontinentale Klimazone (JAZ 3,5+) und das hohe Mieterquoten machen zentrale WP-Lösungen und Mietmodelle zunehmend attraktiv.

Brandenburg(45 Städte)

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und guter WP-Eignung (JAZ 3,3–3,6). Als bevölkerungsarme Flächenregion sind hier gut erreichbare Handwerker essentiell — lokale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle. Das Brandenburger Förderprogramm ergänzt die KfW-Unterstützung.

Bremen(2 Städte)

Bremen mit Bremerhaven ist maritime Hafenregion mit mildem, feuchtem Klima und hohem Niederschlag. Die Luft-Wasser-WP ist ideal für die norddeutsche Küstenzone (JAZ 3,4–3,7). Als kleinster Bundesstaat ist die Fachbetrieb-Dichte hoch und Reaktionszeiten sind kurz.

Hamburg(1 Städte)

Hamburg an der Unterelbe hat ein gemäßigt-maritimes Klima mit milden Wintern — perfekt für Luft-Wasser-WP (JAZ 3,5+). Die hohe Baudichte und viele Altbauten erfordern clever dimensionierte Systeme. Hamburg fördert Wärmewende zusätzlich zur KfW kräftig mit Landesmitteln.

Hessen(53 Städte)

Hessen ist wirtschaftlich stark und hat gemischte Topografie: Rhein-Main wärmer, Bergland kälter (JAZ-Range 3,3–3,9). Die hohe Eigenheimquote im Speckgürtel um Frankfurt fördert WP-Nachfrage. Das Hessische Programm bietet Zusatzboni für Sanierung und Solarintegration.

Mecklenburg-Vorpommern(36 Städte)

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands dünnste besiedelte Region mit kontinentalem Klima, langen kalten Wintern und schwacher Fachbetrieb-Dichte. Gleichzeitig ist die Luft-WP-Eignung gut (JAZ 3,2–3,5). Hohe Handwerkskostenquoten und längere Anfahrtswege prägen die Region.

Niedersachsen(68 Städte)

Niedersachsen ist Deutschlands flächengrößtes Bundesland mit gemischter Topografie (norddeutsche Tiefebene bis Harz) und maritim-kontinentalem Klima. Die hohe Quote an Ein- und Zweifamilienhäusern begünstigt WP-Expansion (JAZ 3,3–3,7). Lokale Fachbetriebe sind vielerorts unterversorgt.

Nordrhein-Westfalen(131 Städte)

NRW als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat stark variirendes Klima: Rheinland wärmer, Bergland kälter (JAZ 3,2–3,9). Die hohe Dichte an Altbauten und Gewerbe erfordert adaptive Systemdimensionierung. Starke Handwerkszünfte und etablierte Wärmepumpen-Installateure sichern gute Verfügbarkeit.

Rheinland-Pfalz(34 Städte)

Rheinland-Pfalz hat mildes Klima im Rheintal (JAZ 3,7+) und ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Südexposition vieler Häuser ermöglicht hohe Solarerträge, was WP+PV besonders attraktiv macht. Die Eifel im Westen ist kälter und weniger dicht besiedelt.

Saarland(10 Städte)

Das Saarland ist Deutschlands kleinstes Flächenbundesland mit mildem westeuropäischem Klima und guter WP-Eignung (JAZ 3,6–3,9). Wärmemarkt und Handwerksdichte sind konzentriert; kurze Fahrtdistanzen reduzieren Installationskosten. Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich öffnet vergleichende Perspektiven.

Sachsen(48 Städte)

Sachsen mit Dresden und Leipzig ist ostdeutsche Wachstumsregion mit kontinentalem Klima (JAZ 3,3–3,6) und steigender WP-Quote. Sanierungsquoten sind regional sehr unterschiedlich. Energiepreise sind regional günstiger, aber Fachbetrieb-Verfügbarkeit ländlich schwächer.

Sachsen-Anhalt(40 Städte)

Sachsen-Anhalt ist dünner besiedelt mit kontinentalem Klima und guter WP-Effizienz (JAZ 3,3–3,7). Die Region kämpft mit Handwerksmangel und längeren Anfahrtswegen. Steinkohle-Ausstieg und Energiewende treiben Biomasse und WP-Interesse, aber Kapazitäten sind knapp.

Schleswig-Holstein(44 Städte)

Schleswig-Holstein ist maritime Nordsee-Ostsee-Region mit mildem Klima, hohem Windpotenzial und ideal für WP-Kombination mit Windstrom (JAZ 3,5–3,8). Landesteil Dithmarschen und Eider sind weniger dicht, aber Küstenregionen haben starken Handwerkseinsatz. Inseln stellen Sonderfall dar.

Thüringen(40 Städte)

Thüringen ist waldreiches Mittelgebirgsland mit kontinentalem Klima und variabler WP-Eignung (JAZ 3,2–3,7, kälter in höheren Lagen). Ländliche Struktur mit Handwerksmangel; Finanzierbarkeit oft kritischer als in Westdeutschland. Regionale Biomasse-Tradition konkurriert mit WP-Expansion.

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