Zum Hauptinhalt springen

Kommunale Wärmeplanung 2026 — Was Eigentümer wissen müssen

Die kommunale Wärmeplanung bestimmt, welche Gebiete Fernwärme bekommen — und wo die Wärmepumpe die klare Lösung ist. KfW-Förderung ist davon unabhängig. Jetzt handeln lohnt sich.

30.06.2026
Pflicht Großstädte
70%
KfW unabhängig
733
Städte mit Planung
Jetzt
Optimaler Zeitpunkt

Was ist die kommunale Wärmeplanung?

Städte über 100.000 Einwohner mussten bis 30. Juni 2026 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen, kleinere Gemeinden bis 2028. Der Plan zeigt: welche Gebiete Fernwärme oder Wasserstoff bekommen sollen — und wo individuelle Lösungen (= Wärmepumpe) die Zukunft sind. Für ca. 70–85% aller Gebäude gilt letzteres.

KfW-Förderung und Wärmeplanung

Wichtig: Die KfW-Förderung gilt unabhängig vom kommunalen Wärmeplan. Auch wenn Ihr Haus im "potenziellen Fernwärmegebiet" liegt, können Sie jetzt eine WP installieren und volle Förderung erhalten. Wer wartet, riskiert geänderte Förderkonditionen. Der Wärmeplan ist kein Installationsverbot.

Was tun als Eigentümer?

Prüfen Sie auf der Website Ihrer Gemeinde, ob ein Wärmeplan vorliegt und ob Ihr Haus im Fernwärmegebiet liegt. In den meisten Fällen ist das nicht der Fall. Dann gilt: WP ist die richtige Wahl — jetzt planen, KfW-Förderung sichern, GEG-konform heizen. Wir helfen kostenlos bei der Einschätzung.

Häufige Fragen zu Kommunale Wärmeplanung

Was bedeutet die kommunale Wärmeplanung für Ihrer Stadt?
Ihrer Stadt muss bis 30.06.2026 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen (Großstädte). Der Plan zeigt: welche Gebiete Fernwärme bekommen — und wo individuelle Lösungen wie die Wärmepumpe die Zukunft sind (ca. 70–85% aller Gebäude).
Darf ich trotz Wärmeplanung eine WP in Ihrer Stadt installieren?
Ja — die KfW-Förderung gilt unabhängig vom kommunalen Wärmeplan. Auch im "potenziellen Fernwärmegebiet" können Sie jetzt eine WP einbauen und volle Förderung erhalten. Kein Installationsverbot.
Liegt mein Haus in Ihrer Stadt im Fernwärmegebiet?
Prüfen Sie auf der Website von Ihrer Stadt ob ein Wärmeplan vorliegt und ob Ihre Adresse im geplanten Fernwärmegebiet liegt. In den meisten Fällen (ca. 70–85%) ist das nicht der Fall — dann ist die WP die richtige Wahl.
Bis wann muss Ihrer Stadt einen Wärmeplan vorlegen?
Städte über 100.000 Einwohner: Pflicht bis 30. Juni 2026. Alle anderen Gemeinden: bis 30. Juni 2028. Der Plan ist eine Planungsgrundlage — kein Kaufverbot für Wärmepumpen.
Ändert der Wärmeplan etwas an der KfW-Förderung in Ihrer Stadt?
Nein — die KfW-Bundesförderung (bis 70%, max. €21.000) gilt weiterhin unabhängig vom kommunalen Wärmeplan. Wer jetzt handelt, sichert die aktuell attraktiven Fördersätze.

Kommunale Wärmeplanung — Alle 733 Städte

Wählen Sie Ihre Stadt für stadtspezifische Preise, erreichbare JAZ, regionale Förderung und kostenlose Angebote.

Baden-Württemberg(76 Städte)

Baden-Württemberg gehört mit seinem milden Klima im Oberrheingraben und den kälteren Höhenlagen des Schwarzwalds zu den vielfältigsten WP-Standorten Deutschlands. Das L-Bank-Kombi-Darlehen ergänzt die KfW-Förderung optimal. Mit über 1.700 Sonnenstunden pro Jahr lohnt sich die PV+WP-Kombination besonders und treibt die hohe Installations­quote.

Bayern(104 Städte)

Bayern ist Deutschlands größtes Bundesland mit starken klimatischen Unterschieden zwischen dem kalten Alpenvorland (JAZ ~3,2) und dem warmen Mainfranken (JAZ ~3,8). Die hohe Eigenheimquote und ländliche Struktur machen Bayern zum WP-Spitzenreiter bei Installationen. Zusätzlich zu KfW gibt es regionale Förderungen wie das Modernisierungsprogramm.

Berlin(1 Städte)

Berlin als Großstadt mit dichtem Wohnbestand stellt besondere Anforderungen: viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern benötigen Systeme ohne große Außengeräte. Die milde kontinentale Klimazone (JAZ 3,5+) und das hohe Mieterquoten machen zentrale WP-Lösungen und Mietmodelle zunehmend attraktiv.

Brandenburg(45 Städte)

Brandenburg hat ein kontinentales Klima mit kalten Wintern und guter WP-Eignung (JAZ 3,3–3,6). Als bevölkerungsarme Flächenregion sind hier gut erreichbare Handwerker essentiell — lokale Netzwerke spielen eine Schlüsselrolle. Das Brandenburger Förderprogramm ergänzt die KfW-Unterstützung.

Bremen(2 Städte)

Bremen mit Bremerhaven ist maritime Hafenregion mit mildem, feuchtem Klima und hohem Niederschlag. Die Luft-Wasser-WP ist ideal für die norddeutsche Küstenzone (JAZ 3,4–3,7). Als kleinster Bundesstaat ist die Fachbetrieb-Dichte hoch und Reaktionszeiten sind kurz.

Hamburg(1 Städte)

Hamburg an der Unterelbe hat ein gemäßigt-maritimes Klima mit milden Wintern — perfekt für Luft-Wasser-WP (JAZ 3,5+). Die hohe Baudichte und viele Altbauten erfordern clever dimensionierte Systeme. Hamburg fördert Wärmewende zusätzlich zur KfW kräftig mit Landesmitteln.

Hessen(53 Städte)

Hessen ist wirtschaftlich stark und hat gemischte Topografie: Rhein-Main wärmer, Bergland kälter (JAZ-Range 3,3–3,9). Die hohe Eigenheimquote im Speckgürtel um Frankfurt fördert WP-Nachfrage. Das Hessische Programm bietet Zusatzboni für Sanierung und Solarintegration.

Mecklenburg-Vorpommern(36 Städte)

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands dünnste besiedelte Region mit kontinentalem Klima, langen kalten Wintern und schwacher Fachbetrieb-Dichte. Gleichzeitig ist die Luft-WP-Eignung gut (JAZ 3,2–3,5). Hohe Handwerkskostenquoten und längere Anfahrtswege prägen die Region.

Niedersachsen(68 Städte)

Niedersachsen ist Deutschlands flächengrößtes Bundesland mit gemischter Topografie (norddeutsche Tiefebene bis Harz) und maritim-kontinentalem Klima. Die hohe Quote an Ein- und Zweifamilienhäusern begünstigt WP-Expansion (JAZ 3,3–3,7). Lokale Fachbetriebe sind vielerorts unterversorgt.

Nordrhein-Westfalen(131 Städte)

NRW als bevölkerungsreichster Bundesstaat hat stark variirendes Klima: Rheinland wärmer, Bergland kälter (JAZ 3,2–3,9). Die hohe Dichte an Altbauten und Gewerbe erfordert adaptive Systemdimensionierung. Starke Handwerkszünfte und etablierte Wärmepumpen-Installateure sichern gute Verfügbarkeit.

Rheinland-Pfalz(34 Städte)

Rheinland-Pfalz hat mildes Klima im Rheintal (JAZ 3,7+) und ist geprägt von Weinbau und Tourismus. Südexposition vieler Häuser ermöglicht hohe Solarerträge, was WP+PV besonders attraktiv macht. Die Eifel im Westen ist kälter und weniger dicht besiedelt.

Saarland(10 Städte)

Das Saarland ist Deutschlands kleinstes Flächenbundesland mit mildem westeuropäischem Klima und guter WP-Eignung (JAZ 3,6–3,9). Wärmemarkt und Handwerksdichte sind konzentriert; kurze Fahrtdistanzen reduzieren Installationskosten. Grenznähe zu Luxemburg und Frankreich öffnet vergleichende Perspektiven.

Sachsen(48 Städte)

Sachsen mit Dresden und Leipzig ist ostdeutsche Wachstumsregion mit kontinentalem Klima (JAZ 3,3–3,6) und steigender WP-Quote. Sanierungsquoten sind regional sehr unterschiedlich. Energiepreise sind regional günstiger, aber Fachbetrieb-Verfügbarkeit ländlich schwächer.

Sachsen-Anhalt(40 Städte)

Sachsen-Anhalt ist dünner besiedelt mit kontinentalem Klima und guter WP-Effizienz (JAZ 3,3–3,7). Die Region kämpft mit Handwerksmangel und längeren Anfahrtswegen. Steinkohle-Ausstieg und Energiewende treiben Biomasse und WP-Interesse, aber Kapazitäten sind knapp.

Schleswig-Holstein(44 Städte)

Schleswig-Holstein ist maritime Nordsee-Ostsee-Region mit mildem Klima, hohem Windpotenzial und ideal für WP-Kombination mit Windstrom (JAZ 3,5–3,8). Landesteil Dithmarschen und Eider sind weniger dicht, aber Küstenregionen haben starken Handwerkseinsatz. Inseln stellen Sonderfall dar.

Thüringen(40 Städte)

Thüringen ist waldreiches Mittelgebirgsland mit kontinentalem Klima und variabler WP-Eignung (JAZ 3,2–3,7, kälter in höheren Lagen). Ländliche Struktur mit Handwerksmangel; Finanzierbarkeit oft kritischer als in Westdeutschland. Regionale Biomasse-Tradition konkurriert mit WP-Expansion.

Ihre Stadt nicht gefunden?

Wir decken 733 deutsche Städte ab. Kontaktieren Sie uns — wir finden auch in Ihrer Region einen geprüften Fachbetrieb.

Jetzt Kontakt aufnehmen